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Studien- und Berufsorientierung (StuBo)

Assessmentcenter 2018:

Was kommt nach dem Abitur?

Diese Frage stellen sich die Schüler und Schülerinnen der diesjährigen Q11 des Dominicus-von-Linprun Gymnasiums in Viechtach schon länger. Um ihnen bei ihrer Entscheidung zu helfen und den Weg für die Zukunft zu ebnen, organisierten Personalberaterin Birgit Nistler, Frau Elke Breuninger, Oberstudienrätin Simone Brücklmayer und Studienrat Mark Nelz mit der Unterstützung einiger Schüler aus der Q12 ein zweitägiges Assessment Center, das am 6. und 7. Februar 2017 bereits zum siebten Mal im Viechtacher Pfarrsaal stattfand.

Um den zukünftigen Abiturienten aufzuzeigen, wie viele verschiedene Möglichkeiten sie haben, ihre Zukunft zu gestalten, hatten die Verantwortlichen einige Vertreter aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen eingeladen, um über ihre Arbeit und die dafür notwendige Ausbildung bzw. Studium zu sprechen. Unter den ersten Referenten, die am Montag das Assessment Center eröffneten, befanden sich Repräsentanten der Firma Rhode und Schwarz, Penzkofer-Bau und Dr. Becker aus dem medizinischen Bereich, die über ihre Arbeit und ihren Werdegang berichteten. Am Dienstag wurden die Informationsvorträge durch die Firmen Zollner Rechtsberatung, WoidHub und einem Vertreter des sozialen Bereiches fortgesetzt.

Um die Schüler und Schülerinnen auch praktisch zu schulen, gab es im Anschluss an die Vorträge der Referenten Aufgaben für die zukünftigen Abiturienten zu absolvieren. In verschiedene Gruppen aufgeteilt durften sie sowohl als Kandidaten als auch als Beobachter fungieren, deren Aufgabe es u.a war Diskussionsrunden zu führen und spontane Kurzvorträge zu halten. Dadurch sollten sie ihre Flexibilität, Teamfähigkeit und ihre rhetorischen Fähigkeiten zeigen, die im Anschluss von Beobachtern bewertet wurden. Bei diesen Übungen wurden sie vom Projektteam der Q12 betreut und unterstützt.

Ebenso sorgte das Absolvieren eines originalen Einstellungstests der VR GenoBank für Abwechslung und Spannung bei den Schülern. Unter Stress gesetzt fühlten sich die meisten wohl, bei der Übung Postkorb, in der sich die Schüler in die Situation eines vielbeschäftigten Managers einfühlen mussten und so schnell wie möglich entscheiden mussten, was unwichtig und was relevant ist.  Eine kostenlose Stärkung zwischen den anstrengenden Aufgaben wurde durch die Organisatoren bereitgestellt.

In Zukunft wird sich zeigen, wohin die Wege der Schüler führen und ob sie vielleicht einen der Wege einschlagen, die ihnen beim Assessment Center vorgestellt wurden. Auf jeden Fall waren diese beiden Tage eine große Bereicherung und eine gute Vorbereitung auf das, was den Schülern in Zukunft noch bevorstehen wird.

(Text: Kristina Zißelsberger, Q11; Fotos: Nelz)

    

 

AC 2016

Raus aus der Schule! Ja, und dann…?

Assessment-Center am Dominicus-von-Linprun-Gymnasium

Viechtach. „Was ich nach dem Abi machen will, das weiß ich mittlerweile schon. Aber was tun, wenn dem Unternehmen meine Bewerbungsunterlagen nicht ausreichen, wenn ich zu einem Assessment-Center eingeladen werde? “, Fragen, die sich so ähnlich wohl schon einige Schüler der Q11 am Viechtacher-Gymnasium gestellt haben dürften. Eine Antwort darauf gab das eigens für die Schule im  Pfarrsaal der Stadt veranstaltete Trainings-Assessment-Center (AC) am 01. und 02. Februar 2016: Die Schüler der Jahrgangstufe 11 hatten an diesen beiden Tagen die Gelegenheit zu erfahren, wie und zu welchem Zweck ein solches AC durchgeführt wird und gleichzeitig auch noch die Möglichkeit verschiedene Berufe und Studiengänge näher kennenzulernen. Auf Anfrage von StR Mark Nelz hatte sich Personalberaterin Birgit Nistler heuer schon zum sechsten Mal dazu bereit erklärt, zusammen mit Berufschullehrerin Simone Brücklmayer und dem Projektteam bestehend aus fünf Schülern der Q12 für die Elftklässler ein solches Probe-AC zu veranstalten.

Personalberaterin wies zu Beginn noch einmal darauf hin, dass es sich bei einem Assessment Center um ein Verfahren zur Auswahl von Bewerbern für eine Arbeitsstelle handelt, bei dem die Kandidaten, in diesem Fall die Schüler der Q11, einige Aufgaben bewältigen müssen. Dabei begutachten möglichst objektive Beobachter deren Verhalten und erstellen demnach ein Kandidatenprofil, das dann mit dem Anforderungsprofil für die Stelle abgeglichen werden kann. Nistler appellierte an die Beobachter, die aus organisatorischen Gründen von den Schülern selbst gestellt werden mussten, die Kandidaten möglichst unvoreingenommen zu bewerten, um ein realistisches Bild von den Fähigkeiten der Elftklässler erhalten zu können.

Dabei berichtete Sie kurz von ihrem beruflichen Werdegang über Umwege zur Personalberaterin. Ihre Intension: Ein Studium ist nur eine Eintrittskarte ins Berufsleben. Dem schloss sich auch Handelslehrerin Brücklmayer an. Sie legte den Schülern vor allem eine Ausbildung nahe, die ihrer Meinung nach ein recht guter Start ins Berufsleben sei, um schon einmal erste Erfahrungen sammeln zu können, was es heißt berufstätig zu sein.

Beide Tage starteten zunächst mit Vorträgen über verschiedenste Perspektiven, die sich nach dem Abitur eröffnen. So berichtete Bauingenieur Wolfgang Englert von der Firma Streicher aus Deggendorf über seinen Berufsalltag als Kalulator und Managementbeauftragter im Bereich Straßenbau. Er zeigte auf, was alles zum Berufsbild des Bauingenieurs gehört und forderte die Schüler auf, sich für einen Beruf zu entscheiden, den sie wirklich mit Herzblut ausfüllen können.
Regina Stoiber, die ein IT-Consultingunternehmen leitet und sich hier vor allem auf Datensicherung und Datenschutz spezialisiert hat, berichtete über ihren Werdegang von der Elektronikerin zur Informatikerin. Sie gab den Schülern mit auf den Weg, dass Vereinbarkeit von Familie und Beruf für sie sehr wichtig und ihre Selbstständigkeit dafür der richtige Weg war.
Schließlich stellte sich auch der Sicherheitsingenieur der Firma Zwiesel Kristallglas AG, Bastian Götz, bei den Schülern vor, der ebenfalls eine Ausbildung durchlaufen und dann Maschinenbau studiert hat. An seinem Beispiel konnten die Schüler sehen, dass der Raum Bayerischer Wald im Hinblick auf qualifizierte Arbeitsplätze Leute über die Grenzen Niederbayerns hinaus in seinem Fall bis nach Franken anzieht.


Am zweiten Tag referierte zunächst Dr. Marc Werkmeister, technischer Geschäftsführer bei der Firma Schock in Regen über sein sehr abwechslungsreiches Berufsleben, das er mit einer Lehre zum Kaufmann begonnen hatte, nach einem BWL-Studium dann bei Lidl arbeitete, bevor er schließlich seinen Wunsch, einen technischen Beruf zu ergreifen, bei der Firma Shock verwirklichen konnte.
Welch unterschiedliche Wege in einem Berufsleben oft beschritten werden, das konnte man auch am Beispiel von Natalie Geiger sehen: Nach der Mittleren Reife und einer Banklehre, holte sie das Abitur nach und befindet sich jetzt in den letzten Zügen ihres Studiums der Sozialen Arbeit. Sie berichte locker über die Vielfältigkeit des Berufsfeldes Sozialen Arbeit, das von Jugendarbeit über Arbeit mit Flüchtlingen bis hin zur Resozialisierung von Straftätern reicht.

Nach den jeweiligen Vorträgen erledigten die Schüler in vom Projektteam geleiteten Kleingruppen typische Aufgabenstellungen eines Assessmentcenters, wobei sie sich gegenseitig beobachteten. Diese Übungen wurden vor allem deshalb durchgeführt, um gewisse Wesenszüge der Schüler herauszustellen und den Schülern damit ein Profil an die Hand geben zu können, das über Kriterien wie Flexibilität, Auftreten und Lösungsorientierung Auskunft gibt.


Der Dienstagnachmittag war dann für einen originalen Genobank-Einstellungstest reserviert, in dem speziell für das Bankerfach notwenige Intelligenz abgeprüft wird. August Stöger und Stefan Vielreicher, zwei Mitarbeiter der Genobank in Viechtach, erläuterten den digital durchgeführten Test und gaben den Schülern die Möglichkeit ihrer Testergebnisse per E-Mail einzusehen, um sich ihrer Stärken und Schwächen bewusst werden zu können.

Wenige Tage später konnte dann ein abschließendes Gespräch in der Schule stattfinden, bei dem die Schüler ihre Meinung zum Nutzen und zur gesamten Durchführung per Feedbackbogen rückmelden konnten. Da eine Evaluation des AC in sonst üblichen Einzelgesprächen mit über 70 Schülern nicht möglich ist, wurde eine Übersicht zur Bewertung der Leistungen während des ACs übergeben.

Schließlich dankte Simone Brücklmayer den Schülern recht herzlich für das gute und angenehme Arbeitsklima während der zwei Tage, sowie dem Projektteam für die gute Zusammenarbeit. Dem schloss sich auch Lehrer Mark Nelz an, der vor allem aber auch den beiden Leiterinnen ein herzliches Dankeschön aussprach.

„Ich weiß nicht, ob mir speziell die Übungen etwas gebracht haben, auf jeden Fall aber weiß ich jetzt, wie so ein Assessmentcenter ablaufen würde“, so eine Schülerin. Das bestätigt, dass die beiden Tage Unterrichtsausfall keinesfalls nutzlos waren.

Sebastian Englert, Q12

 

Alle Termine im MEBIS-Raum einsehbar



 

Presse


Schuljahr 2013/14: Assessmentcenter

Abitur 2015 - ä und was dann?

Diese Frage beschäftigt nun wohl schon ein Weilchen die Gemüter der Schülerinnen und Schüler der diesjährigen Q11 des Dominicus-von-Linprun-Gymnasium Viechtachs. Um dem Ganzen Abhilfe zu schaffen und ihnen die Entscheidung zu erleichtern, organisierten Personalberaterin Birgit Nistler, Oberstudienrätin Simone Brücklmayer, Studienrat Mark Nelz sowie ein Projektteam der Q12 ein zweitägiges Assessment Center, beginnend am Montag dem 10.02.14 im Viechtacher Pfarrsaal.

Um den baldigen Abiturienten eine möglichst umfangreiche Vielzahl an Optionen für ihre Zukunft zu präsentieren, engagierten die Verantwortlichen Vertreter verschiedener Berufsfelder um ihre jeweilige Profession und, falls vorhanden, das dafür benötigte Studium vorzustellen. Unter den Referenten dieses Jahres fanden sich unter anderem Vertreter des sozialen Bereiches, welche die Arbeit in der Schreinermühle und des Mädchenwerks erläuterten sowie auch Oberstudienrätin Simone Brücklmayer und Repräsentanten der Firmen Rohde & Schwarz, Rehau und der BFTM-Group welche über ihre Arbeit und ihren Werdegang informierten.

Um das Assessment Center nicht nur auf die Theorie zu beschränken, durften sich die Schülerinnen und Schüler anschließend auch praktisch beweisen. In verschiedene Gruppen aufgeteilt und von Mitgliedern des Projektteams der Q12 betreut, fungierten sie jeweils als Kandidaten, welche in Gruppendiskussionen und bei spontanen Kurzpräsentationen ihre Rhetorik, Teamfähigkeit und Flexibilität zur Schau stellen durften, sowie auch als Beobachter welche wiederum ihre Mitschüler diesbezüglich bewerteten.

Für eine gewisse Abwechslung sorgten das Absolvieren eines Originaleinstellungstests der Genobank und das Hineinversetzen in den Tagesablauf eines vielbeschäftigten Geschäftsmanns beim sogenannten ,,Postkorb". Eine kostenlose Stärkung zwischendurch wurde von den Organisatoren bereitgestellt und auch die Referenten zeigten sich großzügig.

Nun wird sich wohl in den nächsten Jahren herausstellen ob es den Verantwortlichen gelungen ist, mit dem Assessment Center zu einer Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft beizutragen.

(Text: Anna-Maria Grill, Q11)








Schuljahr 2012/13: Assessmentcenter für Q11-SchülerInnen des Viechtacher Gymnasiums

Geeignete und kompetente Mitarbeiter auszuwählen, ist für viele Unternehmen ein schwieriges Unterfangen geworden. Aus diesem Grund greifen Betriebe immer häufiger auf sogenannte Assessment-Center (kurz: AC) zurück, in denen die Bewerber verschiedene, praxisähnliche Aufgaben zu bewältigen haben.

Unter Anderem müssen die Interessenten Stresssituationen meistern, Rhetorikgeschick beweisen und Kompromissbereitschaft zeigen. Beobachter aus dem jeweiligen Unternehmen wählen schließlich den Bewerber aus, der für den beworbenen Beruf am geeignetsten erscheint.

Auch die Q11-SchülerInnen des Dominicus-von-Linprun-Gymnasiums durchliefen am 04./05. Februar - als Vorbereitung auf ihr späteres Berufsleben - ein solches Assessment-Center. Die Personalberaterin Birgit Nistler von Nistler Consulting organisierte die Veranstaltung. Unterstützt wurde sie von einem Projektteam, bestehend aus vier Q12-SchülerInnen.

Nachdem sich alle SchülerInnen der 11. Jahrgangsstufe am Montagmorgen im Viechtacher Pfarrsaal versammelt hatten, richtete zunächst Frau Nistler das Wort an die Anwesenden. Im weiteren Verlauf erklärte sie, was ein Assessment-Center überhaupt bezwecke. Zudem erläuterte sie kurz die einzelnen Programmpunkte, die während der zweitägigen Veranstaltung noch anständen.

Des Weiteren wurden den Anwesenden kurz die Moderatoren vorgestellt: Simone Brücklmayer, Gerlinde Püttner, Birgit Nistler und StR Mark Nelz, Lehrer des hiesigen Gymnasiums. Diese hatten dafür Sorge zu tragen, dass ihre jeweiligen Gruppen die gestellten Aufgaben in der vorgeschriebenen Zeit erfüllten.

Vorab hatte man jedes Team bereits ein weiteres Mal geteilt. Da es an Beobachtern fehlte, übernahm am ersten Tag die zweite Hälfte diesen Part, am nächsten Tag wurde gewechselt. Auf diese Weise konnte jede/r SchülerIn einerseits seine eloquenten Fähigkeiten erproben und andererseits sehen, wie die Mitschüler mit den gestellten Themen umgingen und diese dann entsprechend bewerten.

Die erste Aufgabe bestand aus einer Gruppenarbeit. Ausgangspunkt war eine renommierte Firma, die eine Stelle im Ausland zu vergeben hatte - selbstverständlich nur an den besten Angestellten, der ihnen zur Verfügung stand. Jeweils zwei Kandidaten bekamen ein Informationsblatt, auf dem die Referenzen, Fähigkeiten und persönlichen Wünsche des betreffenden Bewerbers aufgelistet waren. Mithilfe dieser Informationen sollte man den jeweiligen Anwärter besonders hervorheben und die anderen davon überzeugen, dass dieser für die Stelle am geeignetsten ist. Allerdings sollte sich am Ende ein Bewerber herauskristallisieren, der von allen akzeptiert und in die leitende Auslandsposition eingesetzt wird.

Als nächstes musste jeder Kandidat ein etwa fünfminütiges Referat über ein von dem Moderator ausgewähltes Thema halten. Zur Wahl standen beispielsweise Diskussionsfragen wie: "Studiengebühren - ja oder nein", "Laptops im Unterricht?" oder "Uniformpflicht in deutschen Schulen". Die Referenten sollten die Beobachter mithilfe von Argumenten und ihren rhetorischen Fähigkeiten von ihrem Standpunkt überzeugen.

Am zweiten Tag bearbeiteten alle Q11-SchülerInnen den sogenannten Postkorb. Man sollte sich vorstellen, Leiter einer großen Firma zu sein. Während einer Geschäftsreise hatten sich viele Aufgaben angesammelt, die nun innerhalb weniger Stunden abgearbeitet werden sollten. Die Kandidaten mussten entscheiden, was als wichtig einzustufen war und welche Termine sie abzusagen hatten. Auf diese Weise konnten die Teilnehmer ihre logistischen Fähigkeiten erproben.

Des Weiteren stellten Referenten aus verschiedenen Betrieben ihre jeweiligen Berufe vor und vermittelten den SchülerInnen so einen Eindruck von den unterschiedlichen Berufsbildern. Es referierten Herr Höflschweiger und Frau Besendorfer von IMM Photonics GmbH, Herr Hofmann von der Zollner Elektronik AG, Herr Brzoska von "Rehau und Herr Glasl, der die Firma Rohde und Schwarz vorstellte. Auch hörten die SchülerInnen Vorträge von Herrn König vom Landratsamt Regen und Herrn Schmitz vom Kreiskrankenhaus Zwiesel-Viechtach. Schließlich berichtete Nicole Konther aus der Q12 von ihren eigenen, positiven Erfahrungen mit einem Assessment-Center.

Am Ende der zweitägigen Veranstaltung waren die SchülerInnen vorwiegend positiv auf das Assessment-Center eingestellt. Durch die verschiedenen Aufgaben konnten sie nicht nur ihre Kompetenzen unter Beweis stellen, sondern erhielten auch die Möglichkeit, ihren Kenntnisstand weiter auszubauen. Zudem wurde ihnen der Einstellungstest der GenoBank vorgestellt, den sie selbstständig bearbeiten mussten. Auf diese Weise erhielten sie ebenfalls Einblick in dieses Auswahlverfahren.

Die Beurteilungsbögen der Beobachter werden den Kandidaten so bald wie möglich überbracht. Zudem findet in Bälde eine weitere Veranstaltung im Rahmen des Berufs-und-Studienorientierungs-Kurses statt: das Bewerbungstraining der DAK. Dieses wird den Q11-SchülerInnen bestimmt ebenso hilfreich sein wie die bereits durchgeführten Unifahrten nach Passau und Regensburg, welche die zukünftigen Abiturienten bestmöglich auf ihr späteres Berufsleben vorbereiten sollen - und sicherlich wird dies auch der Fall sein.

(Text: Franziska Beck, Q11)








Schuljahr 2011/12: Viechtacher Gymnasiasten durchlaufen Assessmentcenter

Viechtach. Vor allem in mittleren und großen Unternehmen erfreuen sie sich einer immer häufigeren Anwendung: Assessment-Center (AC) haben sich in den letzten Jahren zu einer bewährten Methode bei der Sondierung von neuen Arbeitskräften entwickelt. Im Rahmen dieser meist mehrtägigen Veranstaltungen geht es für die Bewerber darum, vor den Augen der Personalleitung des Betriebes in praxisnahen Situationen zu beweisen, inwieweit sie für den angestrebten Beruf geeignet sind.

Um die Arbeitskräfte von morgen optimal auf derartige Herausforderungen vorzubereiten, bieten diverse Unternehmen bereits in Schulen probeweise Assessment-Center an, in denen Situationen und Aufgaben realitätsgetreu simuliert werden. Am 06. Und 07. Februar bot sich diese Gelegenheit auch den Schülern der Q11 des Viechtacher Dominicus-von-Linprun-Gymnasiums im Pfarrsaal der Stadt. Unter der Leitung von Birgit Nistler von Personal Consulting Nistler wurde von einem vierköpfigen Projektteam aus der Q12 ein abwechslungsreiches und sehr praxisnahes Programm auf die Beine gestellt.

Nachdem sich die 61 Schüler am Montagmorgen im Saal eingefunden hatten, erläuterte Frau Nistler zunächst den Sinn und Zweck eines Assessment-Centers. Ein AC ziele besonders auf die kommunikativen Fähigkeiten und das Vermögen eines Kandidaten, konstruktive Lösungsansätze für Probleme zu finden, ab. Dazu würden den Kandidaten - in diesem Fall den Schülern - entweder in Gruppen oder einzeln verschiedene Aufgaben gestellt, deren Ausführung von unabhängigen Beobachtern bewertet werde, so Nistler. Da in diesem Fall keine professionell