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Unternehmerworkshop

Am Donnerstag, den 7. Juni 2018, hatte die achte Jahrgangsstufe, von 09.45 Uhr bis 13.00 Uhr, einen Workshop rund um das Thema „Unternehmensgründung“.

Herr Reiter, vom Unternehmergymnasium Pfarrkirchen, der den Workshop leitete, erklärte zu Beginn anhand eines Filmbeispiels, wie ein Unternehmen gegründet wird und nach dem kurzen Vortrag, um was es bei dem Workshop eigentlich geht, teilten sich die drei Klassen in ihre Klassenräume auf, um dort mit dem Eigentlichen Workshop zu beginnen.

Zuerst wurden die Gruppen gebildet.

Es gab:  Eine Kanzlei, eine Bank, eine Marketingabteilung und drei Unternehmen, die ein Konzept entwickeln mussten.

Die Kanzlei, die Bank und die Marketingabteilung, hatten die Aufgaben sich ein Logo und einen Namen für sich zu überlegen und auf ihrem Gebiet Experten zu werden. Die Gruppen beamen Unterlagen und mussten anhand dieser so viel herausfinden, dass sie den Jungunternehemen bei der folgenden Beratung unter die Arme greifen zu können.

Die drei Unternehmen, mussten sich ein ganz neues Konzept für eine Firma ausdenken. Mit Logo, Name, Idee und Konzept

Nach der zweiten Pause kam dann die Beratungsphase. Die Unternehmen kamen nach der der Reihe, zur Kanzlei, zur Bank und zur Marketingabteilung, um sich dort beraten zu lassen, was, wie bei der Kanzlei zu Beispiel, eine passende Rechtsform für das neue Unternehmen wäre. Als dann alle Unternehmen bei der Kanzlei, der Bank und der Marketingabteilung gewesen sind und somit ihre Idee hätten umsetzen können, setzen sich alle wieder auf ihre Plätze und jede Firma durfte ihr Konzept nochmal vor der ganzen Klasse präsentieren.

Es war insgesamt ein sehr interessanter Workshop, wie man dabei viel Neues lernen konnte. Man hat eine ganz andere Sichtweise auf selbstständige Leute, wenn man weiß, wie viel Arbeit dahintersteckt und meiner Meinung nach, sollten Workshops wie diese, auch an anderen Schulen gemacht werden, einfach nur, um einmal einen Blick in ein selbstständiges Leben werfen zu können.

             

(Stefanie Probst, 8a)

 

  

Zehntklässler schnupperten Hochschulluft

Viechtacher Gymnasiasten besuchten die Technische Hochschule Deggendorf

Was ist das richtige Studienfach? Und soll man lieber an einer Universität oder an einer Hochschule studieren? Unter anderem mit diesen Fragen haben sich die Schüler der Klasse 10c des Viechtacher Gymnasiums am vergangenen Montag beschäftigt, als sie gemeinsam mit den Lehrkräften Maria Klement und Mark Nelz an der Technischen Hochschule Deggendorf zu Besuch waren.

Zu Beginn ihres Aufenthalts wurden die Schüler in zwei Gruppen von je zwei Schülerpatinnen, die im vierten Semester Tourismusmanagement studieren, über den Campus der THD geführt. Bei diesem Rundgang erhielten sie bereits erste Informationen über den Alltag eines Studenten und Angebote dieser Hochschule.

Nach der Besichtigung nahmen die Viechtacher Zehntklässler an einem Workshop mit Studienberaterin Manuela Krawagna-Nöbauer teil, bei dem sie sich mit dem Thema Studium und mehreren angebotenen Studiengängen der Technischen Hochschule Deggendorf auseinandersetzten. Die Fragen, die sie stellten, wurden bereitwillig von der Studienberaterin und den Schülerpatinnen beantwortet.

Da die Fahrt im Rahmen des bilingualen Wirtschaftsunterrichts stattfand, besuchten die Schüler eine von zwei englischen Vorlesungen, nämlich „Additive Manufacturing“ oder „Language of Tourism“.  Die Besucher aus Viechtach wurden auch durch das Medienatelier der THD geführt. Während sie mit Studienassistent Florian Degenhart das Applikationslabor besichtigten, machten sie unter anderem Bekanntschaft mit Roboter Pepper, was sehr amüsant war. Zum Schluss durften sie noch das Filmstudio des doschauher.tv (sprich „do-schau-her“) sehen. Hierbei handelt es sich um ein Angebot für Mediendesign-Studenten im vierten und fünften Semester, bei dem zweimal im Semester eine Sendung im Livestream ausgestrahlt wird. So konnten die Zehntklässler am Nachmittag mit einer Menge guter Eindrücke von der THD wieder nach Hause fahren.

Text: Annabell Frankenfeld; Foto: Manuela Krawagna-Nöbauer

 

Betriebsbesichtigung bei der Firma Völkl Straubing

Das W-Seminar Wirtschaft besuchte im Rahmen des Themas "Globalisierung und Regionalisierung" zusammen mit anderen interessierten Schülern der Q11 und 10. Jahrgangsstufe am 21.3.2018 die Frima Völkl in Straubing. Im Jahr 1884 wurde das Unternehmen von Georg Völkl gegründet. Zunächst stellte die Firma Kutschen her, später wurde die Produktion auf Boote und Schlitten ausgeweitet. Im Jahr 1923 wurde die Firma an Franz Völkl übergeben und im selben Jahr wurde der erste Alpinski unter dem Namen Vöstra gebaut.  550 Mitarbeiter fertigten im 1999 neu errichteten Werk in Straubing rund 1.600 Paar Ski pro Tag. Die Schülerinnen und Schüler konnten die gesamte Wertschöpfungskette vom Lager bis zum fertig montierten Ski hautnah mitverfolgen. Zwei Werksleiter informierten die Schülerinnen und Schüler in einer zweistündigen Werksführung ausführlich über die Geschichte der Firma und die Technik "einen richtig guten Ski zu produzieren". Auch für Fragen standen sie gerne zur Verfügung.

 

Text: Nelz, Foto: Klement

 

Social Day 2018

Statt die Schulbank zu drücken, arbeiteten 29 Schülerinnen und Schüler der neunten Jahrgangsstufe vergangenen Freitag (23.3.) für einen Tag in Unternehmen und sozialen Einrichtungen in der Region. Mit der Aktion leistet das Dominicus-von-Linprun-Gymnasium einen Beitrag zu dem deutschlandweiten Projekt „Social Day“, bei dem der Tageslohn der Schüler, insgesamt über 500€, für Bildungsprojekte in Südosteuropa gespendet wird. Maria Eidenschink wählte die Schreinermühle in Kollnburg aus, um zu erleben, wie die Arbeit mit behinderten Menschen aussieht. Gemeinsam mit der Pflegekraft Gabi Axmann durfte sie alle Wohngruppen anschauen, begleitete einen Rollstuhlfahrer zum Einkaufen und beschäftigte sich je nach Fähigkeiten und Bedürfnissen mit den Bewohnern. „Ich war überrascht, wie individuell hier auf jeden eingegangen wird. Es gibt keinen strikten Tagesablauf, sondern immer wieder Abwechslung. Die Arbeit hat mir Spaß gemacht, vor allem, weil man gesehen hat, wie die Bewohner auch ganz kleine Dinge genießen können.“

 

Foto und Text: B. Wensauer

 

 

Nachhaltigkeit: ein Thema, das alle angeht?

 

Im Rahmen des bilingualen Fachs Wirtschaft und Recht war am 4. Dezember 2017 Herr Guido Bauer in der Klasse 10c zu Gast.  Herr Bauer ist der Gründer von „Greenglobe“, das  erste weltweite Programm zur Zertifizierung von nachhaltigem Handeln, das speziell für die Reise- und Tourismusindustrie entwickelt wurde. Der Green Globe Certification Standard bietet Unternehmen einen professionellen, branchengerechten Rahmen zur umfassenden Bewertung ihrer Leistung im Bereich der Nachhaltigkeit, basierend auf den drei Säulen Umweltfreundlichkeit, sozialer Verantwortung und wirtschaftlicher Rentabilität.

Organisatorinnen des Vortrags waren die Lehrerinnen Frau Klement und Frau Schmerbeck. Der Vortrag über Nachhaltigkeit fand, wie auch der diesjährige Wirtschafts- und Rechtsunterricht in der zehnten Jahrgangstufe des Wirtschaftszweiges,  auf Englisch stattfand, da der Referent bereits seit vielen Jahren in Amerika lebt und arbeitet. Die Klasse hatte sich bereits seit Anfang des Schuljahres intensiv mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ im Wirtschaftsunterricht auseinandergesetzt. Doch erhielten die Schüler während des Vortrags viele weitere interessante Informationen zu diesem Thema. Herr Bauer erklärte etwa, dass eine Cola Dose circa 200 Jahre brauche, bis sie sich zersetzt habe. Daher sei Upcycling ein wichtiger Schritt, um zukünftige Generationen und deren Bedürfnisse nicht zu gefährden. So ist es beispielsweise möglich, Beton zermahlenes Glas beizusetzen und somit Häuserwände zu bauen.

Die gesamte Klasse fand den Vortrag von Guido Bauer sehr interessant, nicht nur wegen des spannenden Themas, sondern auch weil Herr Bauer immer wieder mit anschaulichen Beispiele das Thema umrahmte und die Schüler in vielfältiger Weise in seinen Vortrag miteinbezog.

 

Artikel: Lena Steinbauer, Klasse 10c; Foto:  Lea Klingl, Klasse 10c

 

Was macht die TSG 1899 Hoffenheim?

Gymnasiasten nahmen erfolgreich an Wettbewerb zu Unternehmensanalyse teil

 

Gegen Ende des Schuljahres 2016/17 stellte Studienrätin Maria Klement am Dominicus-von-Linprun-Gymnasium ihrer neunten Klasse im Rahmen des Wirtschaftsunterrichts den Wettbewerb Videoblogger Economics vor, bei dem Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren eines von vier vorgegebenen Unternehmen analysieren und anschließend ein vierminütiges Video darüber drehen mussten. Zur Auswahl standen Save the children, Esprit, Mister Spex oder TSG 1899 Hoffenheim. Eine Gruppe von Schülern aus dieser Klasse schaffte es in die finale Voting-Runde des Wettbewerbs und fuhr mit der Lehrerin am 25. September nach München zur Preisverleihung.

Viel Engagement war vorausgegangen: Die Schüler begannen zu den Themen für den Wettbewerb zu recherchieren, um Fragen zu den Produkten, Erfolgsaussichten und Risiken für die Unternehmen sowie Möglichkeiten der Gewinnsteigerung beantworten zu können. Nachdem diese Analysen abgeschlossen waren, begann die Ausarbeitung eines Skripts für den anstehenden Videodreh, welcher von zwei Schülern des Fotografiekurses unterstützt wurde. Die gedrehten Videos wurden anschließend von Jakob Limbeck, einem Schüler der Foto-AG, geschnitten. In der letzten Wirtschaftsstunde vor den Sommerferien reichten die Schüler die Videos bei Videoblogger Economics ein.

In den Sommerferien erfuhr die Gruppe, welche die TSG 1899 Hoffenheim als Thema bearbeitet hatte, per E-Mail, dass sie von der Jury des Wettbewerbs in das Finale gewählt und somit auch für die Preisverleihung in München eingeladen war. Nach der Votingrunde, zu der die Wettbewerbsfinalisten Lucie Feldmeier, Alina Haimerl, Lena Roß, Timo Schaffer, Jonas Schreiner und Veronika Venus ihre Lehrer, Mitschüler, Freunde und Bekannten zum Voten aufgerufen hatten, stand die Preisverleihung in München an. Zu dieser fuhren die Schüler gemeinsam mit ihrer Lehrerin Maria Klement und den Foto-AG-Mitgliedern Jakob Limbeck und Vitus Moser. In München erwartete sie eine professionelle Veranstaltung, in der die Gewinner sowohl aller Unternehmensanalysen als auch des Publikumspreises bekanntgegeben wurden.

Der Sieg für das Video über die TSG 1899 Hoffenheim ging zwar an die Schüler der Erzbischöflichen Liebfrauenschule in Köln, doch die Viechtacher Gymnasiasten erhielten als Preis eine Fahrt nach Hoffenheim zu einen Fußballspiel mit anschließender Besichtigung des VIP-Bereichs sowie einem exklusiven Blick hinter die Kulissen dieses Fußballvereins.

Von Annabell Frankenfeld

Im Bild:

vorne links: Timo Schaffer, Jakob Limbeck, Alina Haimerl

hinten links: Maria Klement, Vitus Moser, Jonas Schreiner, Geschäftsführer von TSG 1899 Hoffenheim Dr. Peter Görlich, Lena Roß, Lucie Feldmeier, Veronika Venus

Ein Unternehmen gründen

 

Viechtach. Am Donnerstag, dem 18. Mai 2017, war Markus Reiter, Lehrer am Unternehmergymnasium Bayern, am Dominicus-von-Linprun-Gymnasium auf Einladung von Studienrätin Maria Klement zu Gast. Dort gab er für vier Klassen der Jahrgangsstufen acht und neun einen Workshop mit dem Titel „Unternehmerisches Denken und Handeln“.

Diesen begann der Lehrer mit einem halbstündigen Vortrag über die Grundbausteine eines Unternehmens, wobei er die Voraussetzungen zur Gründung eines Unternehmens gemeinsam mit den Schülern erarbeitete und auch den tatsächlichen Gründungsvorgang am Beispiel der Firma mymuesli skizzierte.

Danach ging Markus Reiter in den Praxisteil über, wozu er die vier Klassen in mehrere Unternehmer- und Expertengruppen teilte, wobei letztere sich entweder mit den rechtlichen Voraussetzungen, dem Management oder der Rolle der Bank und der möglichen Kreditvergabe bei der Gründung eines Unternehmens beschäftigten. Die Gruppen erarbeiteten die nächste Stunde mit vorgegebenem Material über ihr Thema Grundlagen, mit welchen die Unternehmergruppen schließlich ihr Unternehmen gründeten, nachdem die Expertengruppen sie ausführlich beraten hatten.

Die „Unternehmer“ hatten in der letzten halben Stunde die Möglichkeit, ihre fertigen Ideen zu ihrem Unternehmen vorzustellen. Somit waren in den drei Stunden, die der Workshop dauerte, viele verschiedene fiktive Unternehmen entstanden, zu welchen die Mitschüler ihr offenes und zugleich kritisches Feedback äußerten. Zudem gaben auch die Expertengruppen einzelne Tipps aus ihrem jeweiligem Themengebiet.

Insgesamt fanden die Schüler den Workshop interessant und informativ durch das „learning by doing“, da die Theorie der Entstehung eines Unternehmens auch praktisch umgesetzt wurde und die Schüler selbst ein Gefühl für eine Unternehmensgründung bekommen konnten.

Text: Annabell Frankenfeld

 

Rechtsanwalt zu Besuch am Dominicus-von-Linprun-Gymnasium

 

Viechtach. Am Montag, dem 15. Mai 2017, besuchte der Deggendorfer Rechtsanwalt Dr. Ronny Raith auf Einladung von Studienrätin Maria Klement das Viechtacher Dominicus-von-Linprun-Gymnasium, wo er über Jugendstrafrecht und Jugendstrafverfahren referierte.

Der Fachanwalt für Strafrecht begann seinen Vortrag, der insgesamt eineinhalb Stunden dauerte, mit der Erläuterung einfacher Grundlagen des allgemeinen Strafrechts, wobei er sein Publikum, welches aus drei achten Klassen, einer neunten und zwei zehnten Klassen bestand, miteinbezog. Der Referent besprach Punkte wie unter anderem die Hintergründe des heutigen Strafrechts und den Aufbau der Einstufung einer Tat als Straftat. Dabei sprach er auch Themen wie Cybermobbing und Stalking an, die er mit Beispielen aus seinem Alltag in der Rechtsanwaltskanzlei illustrierte.

Danach ging er zum eigentlichen Titelthema des Vortrags, dem Jugendstrafrecht über. Hier informierte er über die einzelnen Altersstufen im Jugendstrafrecht, insbesondere die eines Heranwachsenden, also eines Menschen im Alter zwischen 18 und 21 Jahren. Nachdem er diese Grundlagen seinen Zuhörern vermittelt hatte, erklärte er die einzelnen Stationen des Jugendstrafrechtsverfahrens.

Seinen Vortrag gestaltete Dr. Raith für sein junges Publikum besonders humorvoll, abwechslungsreich und interessant durch Anekdoten aus seinem Alltag als Rechtsanwalt. Außerdem bezog er die Schüler in seinen Vortrag aktiv ein, sodass sie jederzeit Fragen stellen durften, welche der Referent bereitwillig beantwortete. Zum Abschluss seines Vortrages präsentierte Dr. Raith eine Richterrobe, bei welcher er kurz den historischen Hintergrund erläuterte und scherzhaft beteuerte, sie sei nicht inspiriert von den Umhängen aus Schloss Hogwarts in „Harry Potter“.

Text: Annabell Frankenfeld, Foto: Lea Klingl

 

 

Karrierechancen vor der Haustür!

„Akademikertag“ der ARBERLAND REGio GmbH mit „Company-Slam“ in Viechtach

 

         

Uni oder Werkstatt? Campus oder Berufsschule? Hierbleiben oder Wegziehen? Damit angehende Abiturienten im Dschungel der unbegrenzten Möglichkeiten nicht die Orientierung verlieren, veranstaltet das Regionalmanagement der ARBERLAND REGio GmbH regelmäßig einen „Akademikertag“ für die Gymnasien sowie die Berufs- und Fachoberschule im Landkreis Regen. Hier rücken – wie zuletzt in Viechtach – die attraktiven Studien- und Karrierechancen unserer Region in den Fokus.

„Wusstet ihr, dass 28 Prozent der Meister und Techniker einen höheren Stundenlohn haben als der Durchschnittsakademiker – und 25 Prozent der Akademiker weniger verdienen als fortgebildete Fachkräfte?“ Stephan Langs Frage füllte die Viechtacher Stadthalle mit nachdenklichem Schweigen. Wie viele ihrer Altersgenossen war auch der Großteil der knapp 90 Schülerinnen und Schüler der elften Jahrgangsstufe des „Dominicus von Linprun“-Gymnasiums überzeugt, nur ein abgeschlossenes Studium garantiere den optimalen Start in ein erfolgreiches Berufsleben. Dass eine solide Ausbildung heute ebenso viele Türen öffnet – und heimische Unternehmer zunehmend händeringend nach gut ausgebildeten Fachkräften suchen -, das sind Kernbotschaften des „Akademikertags“, den Regionalmanager Stephan Lang und sein Team der ARBERLAND REGio GmbH in Kooperation mit den Betrieben, Behörden, Kammern, Ämtern und Hochschulen der Region durchführen.

Schulleiter Martin Friedl begrüßte das Berufsbildungsangebot der Kreisentwicklungsgesellschaft als ebenso wertvolle wie notwendige Initiative. „Lasst die einzelnen Beiträge auf euch wirken“, riet er seinen Schützlingen. „Ihr werdet sehen, auch bei uns zu Hause warten zahlreiche spannende Karrierechancen auf euch!“ Regens Landrat Michael Adam pflichtete Friedl bei: „Zu meiner Zeit gab es nichts Vergleichbares. Dabei erscheint es doch geradezu unverantwortlich, jungen Menschen ein Zeugnis in die Hand zu drücken und sie mit einem ‚Pfiat euch, macht’s was draus!‘ in die Welt hinaus zu schicken.“

Nachdem Stephan Lang einen Überblick über die wichtigsten heimischen Wirtschaftssektoren gegeben hatte, stellten Claudia Probst von der Technischen Hochschule Deggendorf und Jan Turner, Referent für Marketing und Kommunikation des Wissenschaftszentrums Straubing, ihre Hochschulen und Studiengänge vor. Als immer beliebtere Alternative zum Vollzeitstudium entwickele sich das duale Studium, so Probst. Hier wird die Hochschulzeit entweder komplett mit einer betrieblichen Ausbildung gekoppelt oder durch Praxisphasen im Unternehmen ergänzt. Jan Turner berichtete über den Ausbau des Wissenschaftszentrums zum Campus für Biotechnologie und Nachhaltigkeit der TU München. Welche Karrierechancen sich im Rahmen einer – durch das Abitur verkürzten – dualen Ausbildung eröffnen, darüber informierten Ausbildungsberater Matthias Berger von der Industrie- und Handelskammer Niederbayern und die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, vertreten durch Veronika Krenner, Talentförderung Handwerk.

Im Anschluss stand ein Programmnovum auf dem Plan: Beim sogenannten „Company Slam“ blieben den neun teilnehmenden Unternehmen, Behörden und sozialen Einrichtungen jeweils acht Minuten Zeit, um sich, ihre Ausbildungsmöglichkeiten und gesuchten Studienberufe einer ausgewählten Schülerjury vorzustellen. Die Punktevergabe erfolgte in den Kategorien „Präsentation und Auftreten“, „Beitragskreativität“ und „Informationsgehalt“. Nacheinander traten die Vertreter des Amtsgerichts Viechtach, des Landratsamts Regen und der Lebenshilfe Regen aufs Podium, gefolgt von der Verpackungsfirma Linhardt, dem Kunststoff- und Polymerverarbeiter REHAU, dem Optikhersteller Qioptiq Photonics aus Regen, dem Polizeipräsidium Niederbayern, Rohde & Schwarz und der Sparkasse Regen-Viechtach.

Den ersten Platz holten sich die Elektrotechnik- und Mechanik-Experten aus Teisnach: Rohde & Schwarz konnte durch ein Mini-Theaterstück punkten, in dem Azubis in verschiedene Rollen schlüpften und die Produkte und Ausbildungsvorteile ihres Arbeitgebers erläuterten. Auf dem zweiten Platz landete die Linhardt GmbH & Co. KG. Ausbilder Gerhard Aichinger hatte einen Vortrag zum Mitmachen und Anfassen vorbereitet: Rechenaufgaben, Fun-Facts, Requisiten aus der Herstellung und Produktmitbringsel erfreuten sich großer Beliebtheit bei den jungen Leuten. Qioptiq Photonics belegte den dritten Platz. Personalleiterin Christina Zelzer machte ihren Arbeitgeber zum Gegenstand eines modernen Gedichts. Anschließend wurde ein „fetziger“ Unternehmensfilm gezeigt, der eigens für den Akademikertag von den Nachwuchskräften produziert wurde und den Produktionsweg einer Linse mit Selfies und Multimedia-Einspielern begleitet.

Stephan Lang gratulierte den Unternehmen zu ihrem Erfolg und bedankte sich bei allen Mitwirkenden für den gelungenen, informativen Tag. Den Schülern gab der Regionalmanager mit auf den Weg: „Es ist nicht entscheidend, ob ihr studiert oder eine Ausbildung macht. Wichtig ist, dass ihr herausfindet, was euch liegt und für was ihr euch begeistern könnt.“ Das ARBERLAND biete hier vielfältige Chancen.

(Quelle: http://www.arberland-regio.de/de/akademikertag-viechtach/)

 

Firma Linhardt zu Gast an der Schule

Im Februar bekamen die Schüler der Klassen 10cd (WSG-W) im Rahmen des Profilfachs „Wirtschaftsenglisch“ Besuch von Frau Sabine Schmidt, die als Product and Sales Mangagerin bei der Linhardt GmbH & Co. KG in Viechtach arbeitet. Der Besuch der ehemaligen Schülerin des Domincus-von-Linprun-Gymnasiums war zuvor von der Wirtschaftsenglischlehrerin Maria Klement organisiert worden. Bei dem zwei Schulstunden dauernden Treffen referierte Frau Schmidt auf Englisch über ihre Firma, deren Aufgabenbereiche und ihre Funktion als Managerin. So erfuhren die Schüler, dass die Firma Linhardt mit über 1100 Mitarbeitern, Standorte auf 3 Kontinenten und ihrem Hauptsitz in Viechtach ein „Global Player“ im Bereich Herstellung und Vertrieb von Dosen, Tuben oder Röhrchen ist. So werden zum Beispiel die Tuben für L´Oreal-Produkte oder die Hüllen für Edding-Stifte in Viechtach produziert. Im Anschluss an den interessanten Vortrag beantwortete Frau Schmidt den Schülern noch offenstehende Fragen und zeigte ihnen verschiedene mitgebrachte Tuben, die ihre Firma hergestellt. Zum Abschluss des Treffens hielt sie außerdem mit zwei Schülerinnen ein Bewerbungsgespräch abwechselnd in deutscher und englischer Sprache, um den Schülern den Ablauf eines solchen zu veranschaulichen. Danach wurde noch vereinbart, dass die Schüler der 10cd zum Ende des Schuljahres der Firma Linhardt einen Besuch abstatten dürfen, bei dem den Schülern die genauen Produktionsabläufe in der Fabrik gezeigt werden sollen.

Sebastian Kasparbauer, 10c

  

 

Bewerbung und Berufswahl 9. Klassen

Am Dominicus-von-Linprun-Gymnasium Viechtach findet in der Klasse 9c momentan ein fächerübergreifendes Projekt zum Thema Ausbildung und Berufe statt, welches von der Wirtschaftslehrerin Frau Klement und der Deutschlehrerin Frau Dietl organisiert wird. Zu Beginn dieses Projektes besuchten die Schülerinnen und Schüler der Klasse am 25. Januar 2017 das Handwerkermuseum in Viechtach. Dort brachten Herr Alois Pinzl sen. und sein Sohn, Alois Pinzl jun., der Klasse verschiedene Handwerksberufe näher, wie beispielsweise den des Installateurs, des Spenglers oder des Schmieds. Außerdem erfuhren die Schüler, dass einige der Berufe, die im Museum ausgestellt sind, heute nicht mehr existieren. Während des Vortrags erzählte Herr Pinzl den Schülerinnen und Schülern, dass das Handwerk in der Antike, in Griechenland entstanden ist und er zeigte ihnen das älteste bekannte Handwerk, den Böttcher (Fassbinder). Zum Schluss zitierte er noch das Sprichwort „Handwerk hat goldenen Boden“ und zeigte damit, dass Handwerksberufe durchaus attraktive Alternativen zu einem Studium seien.

Einige Tage später, am 3. Februar 2017, besuchte Herr Stefan Vielreicher von der VR GenoBank Donauwald e.G. das Gymnasium. Zuerst erhielt die Klasse einige allgemeine Informationen über die VR GenoBank. Danach hielt er einen Vortrag über Berufsorientierung. Demnach könnten Schülerinnen und Schüler während der Schulzeit als Praktikanten einen ersten Eindruck über bestimmte Tätigkeiten in einem Betrieb erhalten, um sich nach der Schule als Auszubildende oder nach einem absolvierten Studium für einen bestimmten Beruf zu entscheiden. Herr Vielreicher erklärte den Schülern den Ablauf eines Vorstellungsgesprächs mit den wichtigsten Kriterien. Durch seine PowerPoint Präsentation erläuterte er ihnen die schriftliche Bewerbung, die telefonische Bewerbung und die relativ neue, aber mittlerweile verbreitete Onlinebewerbung. Am Ende führte eine Schülerin der Klasse ein Vorstellungsgespräch mit Herrn Vielreicher. Die VR Geno Bank stiftete den 31 Schülern der Klasse 9c CDs mit den wichtigsten Informationen zum Thema Bewerbung, die von Herrn Vielreicher überreicht wurden.

Durch eine Umfrage in der Klasse stellte sich heraus, dass alle die zwei Tage sehr informativ und interessant fanden.

(Text: Lena Steinbauer, Fotos: Lea Klingl)

 

      

 

Besuch der GenoBank Viechtach

Die Schüler des NTG-Zweiges der Klasse 9c besuchten am 6.12.2016 im Rahmen des Wirtschaftsunterrichts gemeinsam mit StRin Maria Klement die VR GenoBank DonauWald eG in Viechtach. Ein paar Wochen später besuchten auch die Klassen 8ab des WSG-W-Zweiges mit ihrem Wirtschaftslehrer StR Nelz die Bank.

Zu Beginn bekamen die Schüler eine ausführliche Führung durch die Bank, bei der die Schüler unter anderem auch den Tresorraum der Bank sahen, der für die meisten von ihnen besonders beeindruckend war. Danach folgte ein sehr interessanter Vortrag von Herrn Geiß über die einzelnen Aufgaben der Bank sowie über verschiedene Anlagemöglichkeiten. Dabei wurden auch die Regeln und Vorgaben der Kreditvergabe ausführlich erläutert. Im Anschluss daran konnten die Schüler noch ihr persönlichen Fragen stellen, die sich im Laufe der Bankbesichtigung und des Vortrags angesammelt hatten.

Zum Abschluss dieses sehr interessanten und aufschlussreichen Vormittags wurden die Schüler von Seiten der Bank noch zu einer kleinen Brotzeit eingeladen.

Lucie Feldmeier, Veronika Venus (Klasse 9c); Foto: GenoBank

 

Profilfach Wirtschaftsenglisch

10 c/d zu Besuch an der Hochschule Degendorf

Am 05.12.2016 machten sich die Klassen 10c und 10d zusammen mit den Organisatorinnen  StRin Maria Klement und OStRin Gerlinde Kollmer auf den Weg zur Technischen Hochschule Deggendorf (THD), um an einer Vorlesung im Fach Wirtschaftsenglisch teilzunehmen. Angekommen in Deggendorf erwartete die 40 Schüler eine Führung durch den Gebäude-Komplex, wo sie viel über die angebotenen Studiengänge erfuhren. Eine THD-Mitarbeiterin zeigte den Schülern verschiedene Labore und Hörsäle. Nach der informativen Führung ging es zusammen mit Studierenden in eine englischsprachige Logistikvorlesung. Gleich nach einer kurzen Begrüßung von Prof. Dr. Diane Ahrens wurden die Schüler mit in die Vorlesung eingebunden. Auch Arbeitsblätter durften von den Viechtacher Gymnasiasten mit bearbeitet werden. Am Ende der anstrengenden dreistündigen Vorlesung konnten sich die Zehntklässler noch eine halbe Stunde mit den Studentinnen und Studenten austauschen. Nach einem Mittagessen am Campusgelände brachen die Schüler mit neu gesammelten Eindrücken wieder zurück nach Viechtach auf.

Laura Hof, Sebastian Kasparbauer, 10c

 

 

Besuch der Geno-Bank 2016

Die Klasse 9b/c besuchte am 29.02.2016 im Rahmen des Wirtschaftsunterrichts gemeinsam mit StR Nelz die Geno Bank Viechtach.

Zu Beginn bekamen die Schüler eine ausführliche Führung durch die Bank, bei der die Schüler u.a. auch den Tresorraum der Bank sahen, der für die meisten von ihnen besonders beeindruckend war. Danach folgte ein sehr interessanter Vortrag über die einzelnen Aufgaben der Bank und die verschiedensten Anlagemöglichkeiten ("magisches Dreieck"). Dabei wurden auch die Regeln und Vorgaben der Kreditvergabe ausführlichst erläutert. Auch die Thematik der Studienfinanzierung wurde angesprochen und diskutiert. Im Anschluss daran konnten die Schüler noch ihre persönlichen Fragen stellen, die sich im Laufe der Bankbesichtigung und des Vortrags angesammelt hatten.

Zum Abschluss dieses sehr interessanten und aufschlussreichen Vormittags wurden die Schüler von Seiten der Geno Bank noch zu einer kleinen Brotzeit eingeladen.

 

 

Schüler der 8c besuchen GenoBank

 

Im Rahmen des Wirtschaft- und Rechtunterrichts besuchte die Klasse 8c am 11.01.2013 mit ihrem Lehrer StR Mark Nelz die GenoBank in Viechtach. Aus diesem Anlass erhielten die Schüler durch Herrn Geiß eine interessante Führung durch die Räumlichkeiten und besichtigten u.a. auch den Tresorraum der Bank. Dabei wurden die verschiedenen Zahlungsmodalitäten auf nationaler und internationaler Ebene besprochen. Im Anschluss daran hörten die Schüler noch einen Vortrag über Anlagemöglichkeiten bei der Bank. Zum Abschluss spendierte die GenoBank eine Brotzeit und Herr Nelz bedankte sich für die Bereitschaft der Bank, den Schülern diesen interessanten Einblick gewährt zu haben.

(Foto: GenoBank)


 

 

Frankfurt Exkursion der 10a ein Reisebericht (25. - 27.10.2012)

Donnerstag, 20 Minuten nach Eins, die Schule ist aus, das Wetter schlecht, beste Voraussetzungen also für eine Reise. Nachdem wir die Unmengen an Gepäck, die für drei Tage Hotelaufenthalt gebraucht werden, verstaut haben, geht es auch schon los, ab nach Norden, vom kleinen Viechtach Richtung Frankfurt am Main. Wir wissen selbst nicht, wie wir die stundenlange Busfahrt überstanden haben, doch gegen 19 Uhr checkten wir in unserem Hotel ein und brachen kurz darauf auch schon auf, um die Innenstadt von Frankfurt unsicher zu machen. Unter der Anleitung von Frau Aissen und Herrn Nelz machten wir uns mit der S-Bahn in Richtung Börsenplatz auf. Dort stillten wir dann unseren Hunger und sahen uns die Frankfurter Börse schon mal von außen an. Mehr oder weniger pünktlich zur Nachtruhe um 22 Uhr waren wir schließlich alle wieder zurück im Hotel.
Obwohl es nicht allen von uns gelang, rechtzeitig aufzustehen brachen wir am nächsten Morgen früh auf, um die Börse auch von innen zu besichtigen. Trotz der Sicherheitskontrollen gelangten wir ohne Probleme hinein und durften an einem Vortrag teilnehmen, in dem uns die Vorgänge an der Börse sehr anschaulich erklärt wurden. Die Referentin war sichtlich überrascht von unserem Vorwissen und unserer Mitarbeit.

Am Schluss blieb auch noch ausreichend Zeit, von der Besuchergalerie aus, den Pakethandel zu beobachten.

Nach der Mittagspause, die wir zur Erkundung der Innenstadt nutzen, begaben wir uns auch schon zu unserem nächsten Ziel, der Bundesbank. Auch hier war für uns ein sehr ausführlicher Vortrag vorbereitet, um uns über die Aufgaben und Tätigkeitsfelder der Deutschen Bundesbank zu informieren. Danach besuchten wir das dazugehörige Geldmuseum. Dort ausgestellt waren unter anderem verschiedenen historischen Zahlungsmittel, wie Muscheln oder Steingeld, eine große Auswahl ausländischer Sorten aus aller Welt sowie viele Interaktive Spiele zum Thema Geld und Inflation.
Am späten Nachmittag schließlich erfuhren wir bei einer Stadtrundfahrt mit einem Stadtführer viele Interessante Details über die wunderschöne Innenstadt im Allgemeinen und einzelne Gebäude im Speziellen. Den Abend, der uns zu unserer freien Verfügung stand, nutzen wir ganz verschieden, ob zum Pizza essen in einem wundervollen kleinen Restaurant, zum gemütlichen Beisammensitzen in einem Cafe oder auch einfach nur, um in der Innenstand zu bummeln und einzukaufen.
An unserem letzten Tag in Frankfurt besichtigten wir abschließend noch den Flughafen. Mit einem Bus des Flughafens auf dem Rollfeld unterwegs, erlebten wir Airbus A380 und andere Jumbo Jets aus nächster Nähe und erfuhren viele interessante Dinge über die Flugzeuge und die Geschehnisse am Flughafen.
Trotz der knapp bemessen Zeit von drei Tagen haben wir in Frankfurt viel gesehen und erlebt, es war spannend und hochinteressant und obwohl der Zeitplan sehr eng war blieb genug Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.  

 

Alexander Püttner, 10a

 

(Foto: StRin Aissen)